Spiritual Ganja

SPIRITUAL GANJA

Meditation & Cannabis

Spiritual Ganja

Mir zeigt sich, dass die gleichen mir nahe stehenden Menschen oftmals aus denselben Gründen heraus meditieren, die sie ebenfalls dazu verleiten, Ganja zu konsumieren. Diese Menschen integrieren die tägliche Meditation in ihr Leben, um sich zu entspannen und Stress abzubauen. Es sind die Jünger des Spiritual Ganja.

(Alpa Varia)

Religion und Spiritualität sind nicht das selbe. Man muss sogar zwischen Religion und religiöser Institution unterscheiden. Es liegt auf der Hand, dass religiöse Institutionen als moralische Idealisten den Konsum von Drogen ablehnen. Aber was sagen die Schriften der Religionen selbst dazu? Welche Rolle spielte Cannabis in der spirituellen Entwicklung der Menschheit? Meditiert es sich wirklich besser mit Cannabis als ohne? Auf diese Fragen gehe ich aus meiner Sicht auf die Fragen ein, ohne dabei den Anspruch auf letzgültige Wahrheit zu erheben. Cannabis kann Körper, Psyche und Geist gleichermaßen heilen. Deshalb verdient Cannabis eine ganzheitliche und integrale Betrachtung. Es ist eben sehr eindimensional und einfältig, Cannabis auf seinen Spaßfaktor als Freizeitdroge, als jahrtausende erprobtes Medikament und als ökologischen Rhostoff zu beschränken. Daher lautet meine These:

Cannabis liefert eine spirituelle Dimension

„God & Ganja is One“ by Alpa Varia

SPIRITUAL GANJA

Religion und Spiritualität werden oft gleichgesetzt. Meiner persönlichen Auffassung sind die Begriffe keinesfalls gleichbedeutend.

Die Definition des Begriffes Religion setzt Weltanschauung und Glaube voraus, wobei sich Glaube auf etwas wissenschaftlich oder rational nicht greifbares bezieht, also eine höhere Macht, transzendentale oder überirdische Kräfte.

Paradoxerweise scheint gerade das Weltanschauliche der Religionen und der Glaubensgrundsatz, der ja auf Nicht-Wissen beruht, in der spirituellen Praxis eher hinderlich zu sein. Gewissermaßen ähneln sich Religionen weltlichen Ideologien, die ebenfalls eine allgemeingültige Weltanschauung hervorbringen, und meist auf Glaubenssätzen beruhen, die kaum einer wissenschaftlichen Überprüfung stand halten.

Spiritualität in meinem Verständnis ist aber das genau Gegenteil von dem, was Religionen kennzeichnet, auch wenn fast jede Religion auf ein spirituelles Fundament aufbaut. Spiritualität ist vielmehr die Abkehr von gedanklichen Konzepten. Nichts anderes stellen Glaube und Weltanschauung dar. Es sind rationale Erklärmodelle, die auf einer spirituellen Erfahrung beruhen. Fehlt es aber an der spirituellen Selbsterfahrung, zeigt sich in der Praxis immer wieder, dass Religion zur Durchsetzung weltlicher Macht missbraucht wird.

Die Erfahrung von Spiritualität ist wiederum niemals geprägt von Konzepten oder Gedankenspielen, wie sie Religionen vermitteln, sondern generiert sich aus der Abwesenheit derartiger Konstrukte. Insofern kann Spiritualität nur solange mit Glauben oder Vertrauen in die Religion zu tun haben, solange die Selbsterfahrung nicht statt gefunden hat.

Ganz offensichtlich steht uns in der Ausübung spiritueller Praxis der rationale Verstand sogar im Wege, auch wenn er in der Bewältigung weltlicher Lebensaufgaben durchaus nützlich sein kann. Bei der spirituellen Praxis geht es also darum, die Verstandestätigkeit als unwillkürlichen Prozess zu verstehen, bei dem das reine Gewahrsein sich über diese Prozesse erhebt.

Die Erkenntnis dabei ist das Eingeständnis, dass unser „Modell von der Welt“ ein Konstrukt des Verstandes ist und die letztgültige Wahrheit nicht mit Hilfe des Verstandes erfahren werden kann. In diesem Modell der Welt nimmt im Leben des Normalbürgers das Ego eine herausragende Stellung ein. Sozusagen als Hauptdarsteller eines selbst konstruierten Spielfilms, der auf ein erdachtes Drehbuch basiert. Ein Modell von der Welt, dass durch Erinnerungsfetzen zusammengeklebt ist.

Anhand dieser Unterscheidung zwischen Religion und Spiritualität ist der Umgang mit Cannabis zu spirituellen Zwecken einzuordnen. Religiöse Institutionen schaffen Regeln, die oft gar nichts mit den spirituellen Inhalten ihrer Weltanschauung gar nichts zu tun haben. Zum Beispiel hat die Praxis der Beschneidung bei Juden und Moslems rein praktische und hygienische Gründe, aber keine spirituelle Entsprechung.

Der Begriff Meditation umfasst unterschiedliche, meist kulturell geprägte Techniken und Rituale mit dem Ziel der inneren Einkehr. Ein Rückzug aus der weltlichen Wahrnehmung im Aussen hin zu einer Weltinnenschau.

Viele religiöse Rituale haben dabei den Charakter einer Meditation, das christliche, muslimische oder jüdische Gebet, die Tänze der Sufis, die Ausübung der spirituellen Künste im ZEN, Tai Chi, das Beschreiten des Jacobsweg, sie alle haben meditativen Charakter.

Landläufig wird heute jedoch unter Meditation jene Praxis verstanden, die durch den Buddhismus weltweite Berühmtheit erfuhr. Dabei hat auch der Religionsstifter Gautama Siddharta (der Buddha = der Erwachte) die Mediation nicht erfunden. Schon die Brahmanen praktizierten in Indien Meditationstechniken, die der Buddha übernommen hat.

Am stärksten wird dabei die Mediation im Sitzen oder Knien in Verbindung gebracht. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Buddha sehr oft in Sitzhaltung künstlerisch in Szene gesetzt wird. Das liegt einfach daran, weil Buddha die Erleuchtung während einer Sitzmeditation erfahren hat.

Tatsächlich aber lehrte der Buddha vier Methoden der Meditation: Die im Sitzen, die im Stehen, die im Gehen und die im Liegen. Buddha selbst gab der Meditation im Gehen übrigens den Vorrang. Vielleicht, weil er ein pragmatischer Mensch war und somit Meditation und Fortbewegung miteinander verband.

Es war also eigentlich mehr Zufall, dass Buddha seine Erleuchtung in der Sitzmeditation fand, genauso hätte ihn das Ereignis auch während einer Geh-, Steh- oder Liegemeditation erfahren können.

Nichts desto Trotz gilt die Sitzmeditation als die gebräuchlichste Form und vielleicht ist sie die effektivste Methode. Das ZEN betont die Praxis des Zazen, also das ZEN im Sitzen. Philosophische Abhandlungen über den Budhhismus haben im Zen lediglich den Zweck, als Sitzunterlage für die Meditation zu dienen.

Als Meditationsobjekt kann jedes Artefakt geeignet sein, um den Geist punktförmig zu fokussieren: Atem zählen oder verfolgen, Visualiserung, Mantra, Koan, Rosenkranzgebet, rhytmisches Gebet, Kehlkopfsingen, dem langsam verhallenden Ton einer Klangschale in die Stille folgen oder was einem so beliebt. Entscheidend dabei ist die Aufrechterhaltung der Wachheit des Geistes, denn sonst wird aus der Meditation bestenfalls eine schamanische Trance oder klinische Hypnose oder schlimmstenfalls ein Nickerchen.

Spiritual Ganja Gold
Spiritual Ganja Gold

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Menschen erst durch Drogen überhaupt Zugang zu Spiritualität und Religion gefunden haben. Vor etwa 50.000 Jahren begann die Menschheit ihr Nomadenleben gegen das eines Siedlers einzutauschen. Vermutlich war das lokal sehr begrenzte Vorkommen bestimmter Drogen, vor allem psychoaktiver Pilze, einer der Hauptgründe sich überhaupt nieder zu lassen.

Diese psychoaktiven Pilze, auch Magic Mushrooms genannt, spielten in vielen Volksstämmen eine große Rolle und sie waren eines der Hauptwerkzeuge früherer und auch heutiger Schamanen. In den Niederlanden ist der Verkauf, Besitz und Konsum einiger Sorten psychoaktiver Trüffelpilze legal oder zumindest geduldet. Sie werden nicht in Coffeeshops erworben, die dem Verkauf von Cannabis dienen, sondern in sogenannten Smart Shops angeboten, die neben psychoaktiven Trüffeln auch allerlei andere Naturdrogen (z. B. Kakteen oder Gewürzmischungen) feil bieten. Die Wirkungen dieser unterschiedlichen Produkte werden dabei sehr unterschiedlich bewertet.

Magic Mushrooms haben eine vergleichbare Wirkung wie LSD, im Idealfall kommt es also zu einer Erweiterung des Bewusstseins. Wer die Wirkung kennt, berichtet häufig von Halluzinationen, die mit einem Gefühl extremer Naturverbundenheit einhergeht. Wolken formen sich zu Phantasiegebilden, aus einem Baum erwächst ein Gesicht und überhaupt scheint alles um einen herum höchst lebendig zu sein. Selbst „tote“ Materie erscheint in einem dynamischen und lebendigen Fluss. Alles fliesst, alles lebt.

Es ist davon auszugehen, dass die Naturvölker aus diesen Erfahrungen heraus ihre Naturgottheiten erschufen, also die ersten übersinnlichen Wesen, auf deren Grundlage die Götter und Gottesbilder, Engel, Dämonen und heilige Erscheinungen beruhen. Kein Wunder, dass die Drogen, die diese übersinnlichen Erfahrungen ermöglichten, als heilig, ja sogar als Geschenk der Naturgötter betrachtet wurden, um mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

Vor allem in der katholischen Kirche spielen Alkohol und Weihrauch eine große Rolle. Die psychoaktive, beruhigende Wirkung von Weihrauch wurde zuletzt von der Universität Zürich nachgewiesen. Die Unsitte, schon Kinder bei kirchlichen Ritualen an Rotwein zu gewöhnen, geht auf die Bibelstelle zurück, in der Jesus Wasser in Wein umwandelte. Was die meisten Bibel-Fundamentalisten jedoch nicht verstehen, ist die Metaphorik der Bibel. Die Wandlung von Wasser zu Wein ist eine metaphorische Beschreibung der Alchemie. Zudem war Wein zu Christus Lebzeiten eher eine Art leicht vergorener Traubensaft, der kaum Alkohol enthielt, bei höheren Mengen aber zu akuten Durchfall führte.

Der vom Philosophen Zoroaster (auch Zarathustra genannt) begründete zoroastrische Glaube entwickelte sich zur offiziellen Religion der Region. Bevor der Islam das Gebiet übernahm, verwendeten zoroastrische Priester Cannabis in Ritualen, und ihre Hymnen drückten sogar die Bedeutung des Schutzes der „heiligen Pflanze“ aus.

Näher an der Moderne, im 13. Jahrhundert, wurde Haschisch während der islamischen Ära zu einer beliebten Substanz. Wissenschaftler halten den persischen Sufi-Heiligen Sheikah Haydar für verantwortlich dafür, dass die Popularität von Cannabis in der Region stieg.

Als Anhänger des Sufismus, dem mystischen Zweig des Islam, führte Haydar einen asketischen Lebensstil. Nun, zumindest so lange, bis er Cannabis entdeckte! Die Legende besagt, er habe etwas Cannabis gefunden und beschlossen, es sich zu gönnen. Nach den ersten Erfahrungen begann er, das Kraut ständig zu konsumieren.

Näher an der Moderne, im 13. Jahrhundert, wurde Haschisch während der islamischen Ära zu einer beliebten Substanz. Wissenschaftler halten den persischen Sufi-Heiligen Sheikah Haydar für verantwortlich dafür, dass die Popularität von Cannabis in der Region stieg.

Als Anhänger des Sufismus, dem mystischen Zweig des Islam, führte Haydar einen asketischen Lebensstil. Nun, zumindest so lange, bis er Cannabis entdeckte! Die Legende besagt, er habe etwas Cannabis gefunden und beschlossen, es sich zu gönnen. Nach den ersten Erfahrungen begann er, das Kraut ständig zu konsumieren.

Die Verwendung der Pflanze verletzte seinen Lebensstil in Haydars Augen jedoch nicht. Er sprach vielmehr ehrfürchtig von der Pflanze und sagte: „Gott der Allmächtige hat Dir als besondere Gunst ein Bewusstsein für die Tugenden dieses Blattes gewährt.“ Cannabis verbreitete sich schließlich nach Syrien, Ägypten und in den Irak, wo die Leute es als „Haydars Dame“ bezeichneten.

Bevor der Islam das Gebiet übernahm, verwendeten zoroastrische Priester Cannabis in Ritualen, und ihre Hymnen drückten sogar die Bedeutung des Schutzes der „heiligen Pflanze“ aus.

Als Asketen verzichten die Sadhus auf materiellen Reichtum, Familie und Sex. Die Lebensweise entstand im 8. Jahrhundert n. Chr. und ist noch heute weit verbreitet. Diese Anhänger verwenden Cannabis als Hilfe bei der Meditation.

Obwohl ich von meiner Mutter streng evangelisch erzogen wurde, habe ich die Bibel nie von vorne bis hinten durchgelesen. Dafür kenne ich die Lehrreden des Buddha in ungekürzter Fassung. Das ist etwa fünf mal soviel Lesestoff, als die Bibel. Und ich kann Euch sagen: Die Bibel ist im Vergleich zu den oft wiederholenden Lehrreden des Buddha ein spannender Roman. Buddha wurde verhältnismäßig sehr alt und hat viel geredet.

Ich wurde aber, nachdem ich als junger Mann vom Christentum zum Buddhismus konvertierte, in der Theravada Tradition (kleines Fahrzeug) geschult, und dazu gehört nunmal das Studium der Originalreden Buddhas in ungekürzter Fassung, vorzugsweise in Sanskrit. Zumindest die Lehrreden, die Buddha an Laien gerichtet habe, las ich mehr als einmal. In keiner seiner Lehrreden hat Buddha Cannabis geächtet.

Am weitesten verbreitet ist im Westen der ZEN Buddhismus, wie er in seiner reinsten Form in Japan praktiziert wird. Er entstammt dem Chan Buddhismus aus China, wo sich die buddhistische Lehre mit der taoistischen Philosophie kreuzte, wie Sativa und Indica sich kreuzen. Und das alles nur, weil der indische buddhistische Wandermönch Bodhidharma sich versehentlich verlaufen hat und zufällig irgendwo in China landete. So what? Dachte sich der Mönch, blieb und unterrichtete dort bis an sein Lebensende. Das allein ist noch kein Indiz dafür, dass die Inder vor 2.500 Jahren Ganja bereits als Genußmittel und als Heilmittel sehr gut kannten und massiv konsumierten. Indischer Hanf wächst in Indien wie Unkraut.

Während buddhistische Mönche und Nonnen über 200 Regeln eisern zu befolgen haben, führt der buddhistische Laie ein sehr eigenverantwortliches Leben, in das sich der Buddha kaum einmischt hat. Er gibt allerdings jedem, der nicht bei Drei auf dem Baum springt, fünf Empfehlungen mit auf den Weg. Sie werden als die fünf Silas bezeichnet und werden gerne mit den zehn Geboten aus dem Christentum verglichen. Allerdings hingt der Vergleich, weil es im Buddhismus keine Sünde gibt, sondern lediglich Ursache und Wirkung. Und so hat er die fünf Silas mit großem Bedacht formuliert und immer wortgleich wieder gegeben:

1. Ich will keine Wesen töten oder verletzen.

Auf friedliche Weise will ich mit mir und anderen umgehen.

2. Ich will nichts nehmen, was mir nicht gegeben wird.

3. Ich will durch mein sexuelles Verhalten niemandem schaden.

4. Ich will darauf achten, nicht zu lügen und mit Worten nicht zu verletzen.

5. Ich will mich dem Konsum von Getränken enthalten, die den Geist trüben und verwirren.

Tatsächlich wird gerne von traditionell konservativen Klöstern das Wort „Getränk“ durch das Wort „Substanz“ ausgetauscht. Aus Sicht des Klosters ist dies auch eine korrekte Sichtweise, aber eine falsche Interpretation. Die fünf Silas sind wie gesagt an Laien gerichtet, die Regeln für Mönche und Nonnen gehen sehr viel weiter.

Tatsächlich gab es zu Lebzeiten Buddhas in Indien bereits ein Alkoholproblem. Buddha sah, was Alkohol anrichtet und obwohl er sich stets dem Alkohol enthielt, war er felsenfest überzeugt, dass ein spirituelles Leben als Mönch nicht mit einem einzigen Schluck Alkohol vereinbar ist.

Einst fragte ich meinen Lehrer Banthe Thitadhammo, in welchen Situationen es für einen ernsthaft Praktizierenden eine Ausnahme gäbe, Alkohol zu konsumieren. Er antwortete spontan und unaufgeregt: „Wenn Dich zwei festhalten und ein Dritter füllt Dir mit einem Trichter Alkohol in den Hals, dann kannst Du ihn auch genießen“.

Aus eigenen Praxis kann ich bestätigen, dass Alkohol die Qualität der Mediation auch noch Tage, sogar Wochen erheblich reduziert. Zudem erkannte der Buddha, dass Alkohol in der Weise enthemmt, dass die ersten vier Silas nicht achtsam genug berücksichtigt werden.

Der Buddha sah, dass die Menschen unter Alkoholeinfluss zur Gewalt neigen. Er sah, dass sie noch enthemmter die Unwahrheit sagten und Zwietracht sähten, als sie das schon nüchtern taten. Und er sah mit an, wie sich Betrunkene sexuellen Entgleisungen hingaben, die nicht selten in Mord und Totschlag endeten.

Der Buddha empfahl den Menschen aber, sich gesund zu halten, mittleres Maß an Ernährung sich anzugedeihen und die Medizin einzunehmen, die ihm der Arzt verschrieben hat.

Die Indische Heilkunde baut auf Cannabis auf, verwendet dabei nicht nur die Blüten, sondern auch Blätter und Wurzeln. Wenn man damals zum Arzt ging, war es sehr wahrscheinlich, mit Cannabis nach Hause zu kommen.

Die meditationsfördernde Wirkung war dem Buddha sehr wohl bekannt und er gestand sie den Laien auch zu. Der Buddha machte aber einen ganz klaren Unterschied zwischen buddhistischen Laien und buddhistischen Mönchen und Nonnen. Diesen ist Meditations-Doping natürlich nicht gestattet. Aber das sind ja schließlich Profis im Meditationsgeschäft. Sie haben sich aus der Welt entzogen, sind Samsara (diese Mischung aus Disney World und Schlachthof, den wir als Welt oder Realität fehlinterpretieren) entflohen, suchen Frieden und Ruhe hinter hohen Klostermauern, werden von hart arbeitenden Anhängern genährt und können sich ganz der spirituellen Praxis widmen.

Dieses Privileg haben wir Normalbüger nicht. Wir kämpfen gleichzeitig an mehreren Fronten, Beruf, Ehepartner, Kinder, Corona, Inflation, Mietstreitigkeiten, Hanf-Aktivismus…eigentlich sind wir viel zu gestresst für Mediation – und das ist das eigentliche Paradoxon. Einfach mal schnell runter kommen.

Deshalb ist das fünfte Sila des Buddha wortwörtlich zu nehmen.

DISCLAIMER: Ich muss diesem Kapitel vorausschicken, dass sich die Sortenempfehlungen nicht an Deutsche richtet, die sich derzeit in Deutschland aufhalten. Der Handel, Erwerb und Besitz von Cannabis ist in Deutschland immer noch strafbar, in Bayern droht sogar die Todesstrafe. Wenn Du also nicht wie ich Cannabis von einem zugelassenen Arzt verschrieben bekommst und Dein Spiritual Ganja nicht aus aus einer zugelassenen Apotheke beziehst, solltest Du den Spiritual Ganja nur dann praktizieren, wenn Du Dich gerade in einem Land aufhältst, dass bereits legalisiert (Cannada, Uruguay) oder zumindest entkriminalisiert hat (Niederlande, Portugal, Russland,…). Ansonsten bist Du ein spiritueller Krimineller.

Es läge nahe, eine Indica Sorte zu wählen. Indica-dominierende Pflanzen wirken beruhigend bis sedierend und vermitteln nicht selten ein besonders körperliches High, das eine besonders gute Körperwahrnehmung vermittelt. Allerdings kippt das körperliche High dann gerne in ein coachlocking stoned mit dem Risiko, während der Meditation einzuschlafen. Das ist nicht schlimm, nur nicht Sinn und Zweck der Meditation. Wird also eine Indica-Pflanze verwendet, sollte besonders gut auf die korrekte Dosierung (weiter unten ) geachtet werden. Gerade für Anfänger jedoch kann ich mit gutem Gewissen einen sativa-dominanten Hybrid vorstellen.

Hier ist das Hindu Kush meine ganz klare Empfehlung. Sein erdig, waldiger Geschmack stimmt schon mal ganz gut ein. Sein High ist zelebral und kaum hypnotisch, kann aber auch mal in eine tiefe Trance statt in einen hoch meditativen Zustand führen. Wer zwischen diesen beiden Zuständen nicht ganz klar unterscheiden kann und unter Müdigkeit oder geistiger Trägheit leidet, sollte es lieber mit einer Sativa probieren. Hardcoe-Indicas wie LA Confidential dienen eher dem Spaßgebrauch. Für die Mediation halte ich die harten Stoned-Sorten für eher nicht geeignet.

Die Sorte White Widow leistet mir wie ein Schweizer Taschenmesser stets gute Dienste. Wenn ich nicht in den Genuss käme, aus einer Vielfalt von Sorten auswählen zu dürfen und ich müsste mich auf eine Sorte beschränken, wäre White Widow meine erste Wahl. Einfach, weil sie für mich das beste aus Sativa und Indica vereint und darüber hinaus sowohl auf dem Weissen Markt (Apotheke), auf dem grauen Markt (Coffeeshop NL), als auch auf dem seriösen Schwarzmarkt eine gängige Sorte ist, die auch dank ihrer relativ einfachen Züchtung ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ermöglicht. Für die Mediation halte ich diese Sorte für die am Besten geeignet. Erfahrene Grower dürften mit der anspruchslosen White Widow kaum Schwierigkeiten haben.

Für Hardcore-Meditationsformen, die hohe Konzentration im Aussen benötigen, beispielsweise Kampfsport, Tai Chi, Meditation im Gehen usw. kommt auch Ghost Train Haze gut in Frage. Allerdings muss bei den hochprozentigen Sorten das Maß im Auge behalten werden. Der Name von Ghost Train Haze kann schnell zum Programm werden und wenn Du unerfahren bist oder zu THC-Paranoia neigst. Dann ist Geisterbahn angesagt, statt Meditation. Überhaupt solltest Du bei Neigung zur THC-Paranoia auf einen ordentlichen CBD-Anteil achten. CBD wirkt dagegen. Überhaupt sind CBD-reiche Sorten dem Anfänger klar zu empfehlen, aber auch Fortgeschrittene profitieren von der beruhigenden und angstlösenden Wirkung des CBD.

So verwundert es mich auch nicht, dass einige meiner Freunde des Spiritual Ganja auch gerne mal reine CBD Sorten zur Meditation verwenden. Kann ich schlecht nachvollziehen, weil CBD bei mir nur Kopfschmerz auslöst. Jedem das Seine.

Wer gerne morgens meditiert, dem sei noch die Sour Tangie als Geheimtipp ans Herz gelegt. Sein leckerer frischer Orangengeschmack bringt Schwung in den Tag und seine Wirkung ist ein nachhaltiges High bei völlig klarem Kopf. Gerade die angestrengte Achtsamkeitsmeditation, das „Shikantaza“, wie es im ZEN geannt wird, profitiert besonders von dieser leichten Sorte.

ORALE AUFNAHME

An dieser Stelle muss ich mich als nicht objektiv outen, weil ich mit der oralen Aufnahme von Cannabis überhaupt nicht überzeugt bin.

Zwei Jahre lang habe ich es mit Dronabinol Kapseln aushalten müssen, weil mir mein Arzt keine Blüten verschreibt und meine Erfahrungen waren mehr als „ernüchternd“.

Eine regelmäßige orale Einnahme von Cannabis erzeugt bei vielen Menschen Reizdarmbeschwerden und andere Verdauungsprobleme.

Viele Menschen, zu denen auch ich gehöre, können Cannabis über die Leber nicht besonders gut verstoffwechseln. Bei diesen Menschen ist Wirkung und Zeitpunkt des Eintritts der Wirkung nicht kalkulierbar. Die Wirkung kann nach einer oder fünf Stunden eintreten oder auch mal gar nicht oder nicht merkbar.

Das führt oft zur Überdosierung und macht die Teilnahme am Straßenverkehr zum unkalkulierbaren Risiko.

Warum die Schulmedizin immer wieder versucht, dem Ganja das Herz aus der Seele zu reissen und es in Fett oder Öl zu beerdigen, hat ideologische Gründe.

Wer also Cannabis oral aufnehmen kann und will, der sei beglückt. Für mich ist es keine Option.

JOINT (klassisch)

Die mit Abstand häufigste Darreichungsform ist der gute alte Joint. Er ist auch gleichzeitig die mit Abstand ungesündeste Art des Konsums. Das größte Problem des Joints ist, dass er meist mit Tabak gemischt wird.

Der Nikotin im Tabak vermischt sich mit dem THC im Cannabis und sorgt für einen Kick. Kick ist aber immer schlecht. Das lässt sich einfach am Beispiel Kokain erklären.

Kokain an sich ist schon schlimm, wenn man es schnupft. Wird Koks aber als Base verarbeitet, wird aus Kokain Crack. Dieses wird geraucht, nicht geschnupft. Durch die schnellere Aufnahme über die Lunge entsteht ein Kick, der bei gleicher Menge Kokain zwar kürzer, dafür aber viel intensiver ist, als durch die Nase gezogen. Schon eine einzige Crack-Pfeife kann ausreichen, um eine Sucht auszulösen.

Nikotin wird von Chemikern oft als der kleine Bruder des Kokain bezeichnet und tatsächlich ähneln sich die Wirkstoffe. In Verbindung mit THC bewirkt Nikotin eine schnellere Aufnahme des THC, was einen stärkeren Kick erzeugt. Sowohl das Risiko einer Nikotinabhängigkeit, als auch das Risiko einer THC-Abhängigkeit steigen.

Für Meditationszwecke ist dieser Kick völlig unbrauchbar. Es geht darum, eine gleichbleibende und nicht zu starke Wirkung zu erzielen.

JOINT (pur)

Ein Kompromiss ist der Joint, der nicht mit Tabak gemischt wird, also pures Ganja enthält, dessen Schadstoffe durch einen Aktivkohlefilter (AKF) reduziert werden.

Problematisch bei dieser Darreichungsform ist allerdings immer noch die Verbrennung, bei der krebserregende Stoffe frei gesetzt werden. Diese werden zwar zum Teil durch den AKF gefiltert, aber wieviel genau weiss man bis heute nicht. Seriöse Studien gehen von mindestens 30 % aus. Die Wirkstoffe des Cannabis werden jedoch durch den AKF nicht herausgefiltert.

Bei dieser Darreichungsform sollte man ein nicht zu starkes Weed verwenden. 10 Prozent THC sollten das absolute Maximum sein, ansonsten wäre noch die Möglichkeit, das Kraut mit Knaster oder anderen Gewürzmischungen zu strecken. Sorten mit 20 Prozent THC und mehr eignen sich definitiv nicht zum pur rauchen.

BONG / WASSERPFEIFE

Mach Dir nichts vor. Das Wasser in der Bong kühlt den Rauch, damit er nicht so in den Lungen reizt und somit eine größere Menge inhaliert werden kann. Reinigen oder filtern tut das Wasser, wenn überhaupt, nur sehr wenig. Wenn Du die Bong aber mit purem Kraut benutzt und dafür auf den Tabak-Joint verzichtest, ist die Bong eindeutig das geringere Übel. In der Bong kannst Du auch hochprozentiges verbrennen, Du musst dann aber die Menge anpassen. Die Gefahr der Überdosierung ist bei der Bong höher als bei Joints. Eine Überdosierung wird Dich nicht umbringen, niemand ist bislang an Cannabis gestorben, aber die Qualtität Deiner Meditation wird erheblich darunter leiden, wenn Du total stoned bist.

VAPORIZER

Die edelste, intelligenteste und gesündeste Art, Cannabis zu konsumieren, ist der Vaporizer. Du solltest allerdings die Finger von Billig-Teilen lassen.

Uneingeschränkt empfehlen kann ich derzeit guten Gewissens nur die Produkte von Storz & Bickel. Ja, die sind recht teuer, aber die Investition lohnt sich. Einige dieser Produkte haben sogar eine medizinische Zulassung und die Kosten werden manchmal sogar von der Krankenkasse übernommen.

Alpa Varias Medical Magic
Mighty Medic

Der Mighty Medic ist ein handliches Gerät, dass sich vor allem auf Reisen wegen seiner kompakten Abmessungen bewährt. Die Temparatur des Verdampfers lässt sich stufenlos bis 235 Grad Celsius regulieren. Die Terpene des Cannabis lösen sich schon ab 120 Grad, weshalb man mit dieser Temparatur anfangen sollte, die ersten Züge zu nehmen. Der spezifische Geschmack Deiner Sorte kommt bei dieser Temperatur zur Geltung und manch einer wird noch zum Cannabis-Feinschmecker. Die beste THC-Ausbeute erfolgt zwischen 160 und 180 Grad. Ist das Weed auf dieser Temparatur ausgelutscht, wird die Temperatur nochmal auf 195 Grad erhöht, um auch noch ein paar andere Wirkstoffe rauszusaugen. Cannabis hat über 150 Wirkstoffe, die größtenteils, mit Ausnahme von THC und CDB, noch gar nicht hinreichend erforscht wurden. Diese lösen sich oft bei höheren Temperaturen und machen oft die ganz spezifische Wirkung Deiner Sorte aus. THC isoliert von anderen Cannabinoiden eingenommen wirkt an sich nämlich recht langweilig. Die höchste Stufe (235 Grad) nutze ich nie. Zum einen wird der Hustenreiz dann unangenehm, zum anderen scheinen die Wirkstoffe, die besonders Müde machen, sich besonders gut bei diesen Temperaturen zu lösen. Und auf die kann ich bei der Meditation gerne verzichten.

Ähnlich verhält es sich mit dem Storz & Bickel Volcano, dem Klassiker unter den Vaporisierern, der seinen Namen wegen seiner Kegelform verdient. Es gibt ihn in verschiedenen Varienten, eine davon ist ebenfalls medizinisch zugelassen. Ich nutze den mit 24 Karat vergoldeten Volcano Gold Edition. Der ist zwar nicht medizinisch zugelassen, dafür sieht er einfach geil aus. Beim Volcano wird im Gegensatz zum Mighty nicht das Kraut in der Kammer erhitzt, sondern nur der Luftstrom. Deshalb kann man ohne Qualitätsverlust das Cannabis über einen langen Zeitraum mit mehreren Pausen dazwischen konsumieren.

Die heisse Luft wird in einen Ballon geblasen, aus dem dann inhaliert wird. Auch bei diesem Gerät lassen sich die Temparaturen stufenlos regulieren. Das High im Volcano ist klarer und nachhaltiger als im Mighty. Die langsame Aufnahme der Wirkstoffe im Ballon wirkt einer eventuellen Überdosierung entgegen.

Noch ein Tipp: Ich vaporisiere meist nur bis 170 Grad im Mighty und hebe mir die Kräuter auf, um sie kurz vor dem Einschlafen mit hoher Temparatur nochmal im Volcano zu verwenden. Der geringe Anteil an THC und der hohe Anteil anderer Cannabinoide sorgt für einen guten Schlaf.

DISCLAIMER: Ich muss diesem Kapitel vorausschicken, dass sich die Sortenempfehlungen nicht an Deutsche richtet, die sich derzeit in Deutschland aufhalten. Der Handel, Erwerb und Besitz von Cannabis ist in Deutschland immer noch strafbar, in Bayern droht sogar die Todesstrafe. Wenn Du also nicht wie ich Cannabis von einem zugelassenen Arzt verschrieben bekommst und Dein Spiritual Ganja nicht aus aus einer zugelassenen Apotheke beziehst, solltest Du den Spiritual Ganja nur dann praktizieren, wenn Du Dich gerade in einem Land aufhältst, dass bereits legalisiert (Cannada, Uruguay) oder zumindest entkriminalisiert hat (Niederlande, Portugal, Russland,…). Ansonsten bist Du ein spiritueller Krimineller.

Ich gehe im Weiteren davon aus, dass Du Erfahrung mit der Droge Ganja hast, deren Risiken kennst, und Du Dir sicher bist, dass die Wirkung von Ganja Dir subjektiv gut tut. Ganja sucht sich seine Patienten selbst. Wenn Dir Ganja nicht schmeckt oder Dir seine Wirkung nicht behagt, ist Ganja nichts für Dich. Du meditierst dann besser ohne Ganja. Wenn Dir Ganja aber behagt, so wirst Du schon festgestellt haben, dass sich die Qualität Deiner Wahrnehmung durch die Wirkung der über 100 unterschiedlichen Cannabinoide merklich verändert. Die Meditation wird diese Wahrnehmungen intensivieren. Das heisst, dass Dir während der Meditation die psychoaktive Wirkung der Cannabinoide bewusster werden kann. Wenn Du mit Meditation noch gar keine oder wenig Erfahrung hast, wäre es gut, wenn Du vorher wenigstens drei mal 10 Minuten ohne Ganja meditierst. Du wirst dann auch einen signifikanten Unterschied feststellen.

Für den typisch mitteleuropäischen Affengeist kann es Anfangs völlig unmöglich erscheinen, zehn Minuten ruhig zu sitzen und an gar nichts zu denken. Zum ersten Mal wird den Menschen dann bewusst, wie laut dieses innere Radio, dass da permanent und völlig unwirkürlich ständig jemand plappert, der Dich, Deine Mitmenschen, die Welt oder Leben insgesamt bewertet und ständig sagt, was Du denken sollst.

Versuche Dich in der ersten Übung mit geschlossenen Augen und offenem dritten Auge (auf Deiner Stirn zwischen den Augenbrauen) innerlich zu beobachten, woher Dein nächster Gedanke kommt. Stelle Dir dabei selbst die Frage: Woher kommt mein nächster Gedanke. Dann achte auf die Stille, aus der sich der nächste Gedanke schon ankündigt. Aber dieser Moment der Stille kann mit etwas Übung immer länger werden. Dieser, wenn anfangs auch sehr kurze Zustand ist der Buddha-Zustand. Ein Meister ist jemand, der den Zustand der Leere oder Stille so lange willkürlich und in jeder Lebenssituation aufrecht erhalten kann. Ich bin nie einem Meister begegnet. Ich selbst schaffe es im Alltag keine 10 Sekunden. Allerdings sind es oft jene 10 Sekunden, die über karmisches Glück oder karmisches Leid entscheiden.

Wenn Du darfst, konsumiere Dein Cannabis mindestens eine Stunde vor der Sitzung. Über Sorte, Darreichungsform und Menge habe ich ja weiter oben berichtet.

Als Europäer mit durchschnittlichen Übergewicht nimmst Du einen Stuhl mit aufrechter Lehne. Wenn Du Inder*in bist oder Deine Knochen mit Gummiimplataten ausgetauscht hast, kannst Du auch den Lotusblütensitz einnehmen. Hast Du nur einen indischen Migrationshintergrund oder keine Gummiknochen kannst Du es auch mit dem halben Lotusblütensitz probieren. Bist Du aber Masochist oder ZEN Schüler, was auf das gleiche hinausläuft, so kannst Du auch knien. Du wirst feststellen, dass Cannabis Dir auf gar keinen Fall gegen diese Art von Schmerzen helfen wird.

Wenn Du doch lieber den Stuhl nimmst (Weichei), dann achte darauf, dass beide Füsse fest und parallel auf dem Boden stehen. Lege Deine Hände in den Schoß, die rechte Hand nach unten, die linke Hand liegt auf der Rechten. Es sei denn, Du bist Linkshänder. Dann umgekehrt. Am Ende sehen Deine Hände so aus, wie wenn Angela Merkel die Raute macht. Nichts anderes bedeutet diese Geste.

Atme nun ruhig und gleichmässig und konzentriere Dich auf Dein Meditationsobjekt. Das kann Dein Atem sein, ein innerlich visualisiertes Bild, beispielsweise irgend etwas Schweres aus Gold, die Du Dir vor Deiner Stirn vorstellst. Oder Du verwendest ein Koan oder betest das Vaterunser. Wichtig ist, dass das Meditationsobjekt nicht zu emotional auf Dich wirkt und Du Dich gut darauf konzentrieren kannst. Wenn Du Dir am Anfang total schwer tust mit einem Meditationsobjekt zu arbeiten, kannst Du auch einen Meditationfilm ansehen. Probier diesen mal…

Ganz am Anfang reichen erstmal 20 Minuten. Du kannst aber die Meditationsdauer auf 40 oder 60 Minuten ausdehen. Alles darüber hinaus ist wenig effektiv. Lieber mach mehrere kurze Sitzung, als dass Du Dich durch eine Mega-Sitzung durchquältst, denn die Qualität Deiner Meditation nimmt ab. Bei der Meditation geht es um die Aufrechterhaltung der Achtsamkeit. Das ist anstrengend und hat nichts mit Nichts-Tun zu tun.

Wenn Du mindestens sechs Wochen mindestens sechs Mal pro Woche mindestens 20 Minuten meditierst, wird Dein Gehirn sich so signifikant verändern, dass es auf bildgebenden Verfahren (CT, MRT usw) sichtbar wird.

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