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1.0 12.03.2026 Alpa Varia
Konzept: Assessment as a Service (AaaS)
Kontinuierliche Qualitätsverbesserung strukturiert messen
Erstellt von: Alpa Varia, WirkOps Unternehmensberatung
Datum: 10.03.2026
Status: Intern
1 Einleitung und Vision
Das Konzept Assessment as a Service (AaaS) ist ein strukturiertes Vorgehen zur Messung und Erhöung der Service Qualität. Es dient dazu, Reifegradmessungen für IT-Services als wiederholbaren und skalierbaren Prozess innerhalb der Kundenorganisation bereitzustellen. Der Ansatz stellt sicher, dass ein Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (CSI) nachhaltig und methodisch etabliert wird.
1.1 Kontext
AaaS ist integraler Bestandteil des AITIL-Frameworks. Verglichen mit einem Auto, dass eine Organisation von A nach B bringen soll, ist AaaS der Motor. Es liefert den Antrieb. Die Produkte, die AaaS prozessiert (BAMM, RRMM, ISO20KA…) bilden das Getriebe, Antriebswelle und Räder, um die PS auf die Straße zu bringen.
1.2 Kernziele:
Sichtbarmachung von Schwachstellen.
Ableitung konkreter Optimierungsmaßnahmen.
Lückenlose Nachverfolgung von Verbesserungen.
2 Das Produkt-Portfolio
AaaS bietet zum Start verschiedene spezialisierte Assessment-Produkte an, um unterschiedliche Anforderungen abzudecken:
Tabelle 2 AaaS Produkte
Produkt Fokus Geltungsbereich
BAMM!
Business Automation Maturity Model: Messung der Automatisierungsreife von IT-Prozessen. Kunden-intern
RRMM!
Resilience & Recovery Maturity: Bewertung der Resilienz und Wiederherstellbarkeit. EMM-spezifisch
ISO20KA
ISO 20000 Reifegradassessment: ITSM-Reife nach internationalem Standard. Marktgenerisch
Die Produktpalette lässt sich dabei beliebig erweitern. AaaS liefert den Prozess dazu. Insbesondere das RRMM, dass aufgrund seiner Techniknähe einen servicespezifischen Scope hat, sollte um weitere servicespezifsche Assessments über den 6-Phasen-Prozess (siehe unten) angetrieben werden.
Abbildung 3 Produkt Portfolio
3 Rollen im AaaS-Ökosystem
Der Erfolg der Assessments basiert auf einer klaren Rollenverteilung zwischen der Auftraggeber und dem Kunden:
3.1 Auftraggeber
Owner: Gesamtverantwortung für das jeweilige Beratungsprodukt (z.B. BAMM!).
Interviewer: Moderation des Dialogs und Fragestellung.
Co-Interviewer: Live-Dokumentation im Tool und Sicherstellung der Vollständigkeit.
Analyst: Ursachenanalyse und Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen.
Presenter: Aufbereitung und Vorstellung der Ergebnisse.
3.2 Kunde
Customer: Auftraggeber des Assessments.
Counterpart: Zentraler Ansprechpartner (z. B. Service Manager), der Experten hinzuzieht.
Experts: Fachliche Experten für Architektur, Betrieb und Prozesse.
Stakeholder: Einbindung von Bereichen wie BCM, QM und Risikomanagement.
Abbildung 4 Rollen
4 Der AaaS-Prozess (6 Phasen)
Der Prozess folgt dem PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act), um eine kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten:
Entwickeln: Design und Freigabe des Assessment-Produkts.
Pilotieren: Testlauf im Führungskreis zur Sicherstellung der Akzeptanz.
Interview: Durchführung des Dialogs mit dem Counterpart und Dokumentation.
Analysieren: Identifikation systemischer Muster und Erarbeitung von Maßnahmen (z. B. in JIRA).
Präsentieren: Vorstellung der Reifegrade und Vereinbarung von Folgeterminen.
Review (PAR): Post Assessment Review zur Optimierung des Prozesses und der Tools.
Abbildung 5 6-Phasen-Prozess
Abbildung 6 Prozess-Details
5 Roadmap 2026 – 2027
Die Skalierung erfolgt systematisch über zwei Jahre:
2026 (Foundation Year): Fokus auf Erstassessments
(REXEMM 1.0, BAMM! 1.0, RRMM! 1.0).
2027 (Scale-Up Year): Durchführung von Folgeassessments mit Trendvergleichen und Erweiterung der Dimensionen (BAMM! 2.0, ISO20K 2.0).
Gesamtziel: Vollständige PDCA-Abdeckung aller Kernprodukte mit insgesamt 9 Assessments bis Ende 2027.
A

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