Fallstudie BANAN AI – Die Hintergrüne

Fallstudie

Auf dieser Seite wird die Fallstudie BANAN AI erläutert. Diese Fallstudie war die Basis, auf denen alle Konzepte entwickelt wurden. Sie bilden die Grundlage des Buches.

BANAN AI ist ein deutsch-japanisches IT-Systemhaus mit Sitz in Tokio und München mit rund 6.000 Mitarbeitenden. Das Serviceportfolio reicht dabei von typischen Systemhausleistungen wie Rechenzentrumsbetrieb, Desktop Management, Applikationsentwicklung und Betrieb, Infrastrukturleistungen wie Datenspeicher, Internet, WAN und LAN Verbindungen etc. In der Story maßgeblich ist die Abteilung “Mobility”, die ca. 100.000 hochmobile Endgeräte (Smartphone / Tabletts) unter höchsten Sicherheitsanforderungen (VS-NfD / Behörden) bereitstellt. Technische Besonderheit der BANAN AI: Sie besitzt ein eigenes KI-Rechenzentrum in Berlin.

Das Unternehmen ist in Stiftungsbesitz. Laut Satzung sieht sich die gemeinnützige Stiftung in der Aufgabe, durch Cyberangriffe verursachte Atomkatastrophen zu vermeiden. Hierfür verfügt das Unternehmen ein 12-köpfiges Elite-Team, das weitgehend im Verborgenen arbeitet. Das Systemhaus selbst war ursprünglich nur als Fassade gedacht. Durch die AI Autatisierung und die erhöhte Nachfrage aufgrund sicherheitspolitischer Spannungen sah sich BANAN AI jedoch gezwungen, ihre IT-Services zu optimieren. In der Stiftungssatzung sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

BANAN AI besteht aus zwei IT-Unternehmen mit unterschiedlichen Geschichten. Der Firmensitz in Tokio war ursprünglich ein militärisches IT-Systemhaus. Klassische japanische Werte wie Fleiss, Pünktlichkeit, Loyalität, Gehorsam und Gründlichkeit werden dort gelebt. Die deutsche Niederlassung war eine Behörden-IT, in der ähnliche Werte gelebt wurden. Im Rahmen der Transformation wurden diese Werte aber angepasst und es gehören Psychologische Sicherheit, Innovationsfähigkeit und Flexibilität. Diese neuen Werte haben sich aber noch nicht in die Organisation integriert.

Um den interkulturellen Austausch der beiden Firmensitze zu fördern, einigte man sich darauf, dass Fussball in der japanischen Niederlassung zum Firmensport wird, dafür übernimmt die deutsche Niederlassung Karate als Firmensport. Die Mitarbeiter in beiden Ländern haben jeweils die Wahl, mit Hemd, Krawatte und Anzug zur Arbeit zu kommen oder im jeweiligen Sport-Trikot. In Japan gehen daher viele mit Fussball-Trikot in die Arbeit, während in Deutschland fast durchgängig Karate-Anzüge im Büro getragen werden.